
Das Wort „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Bestärkung" bzw. "Bestätigung". Von da her lässt sich der Sinn der Konfirmation doppelt bestimmen:
Zum einen bekräftigt Gott sein Ja, das er grundlegend in der Taufe gegeben hat. Im Konfirmationsgottesdienst kommt dies besonders bei der Einsegnung zum Ausdruck: Die Konfirmanden werden unter Handauflegung gesegnet und erfahren so den Zuspruch Gottes, werden bestärkt im Glauben. Danach erhalten sie ein Bibelwort als persönliches Wort für ihr Leben (Konfirmationsdenkspruch).
Zum andern werden die Konfirmanden auf ihren eigenen Glauben angesprochen und sollen ihrerseits Ja zu Gott und zur Kirche sagen und damit ihre Taufe als kleine Kinder bestätigen. Zusammen mit der Gemeinde stimmen sie als mündig gewordene Christen in das christliche Glaubensbekenntnis ein.
Zur Vorbereitung auf den Konfirmationsgottesdienst findet der Konfirmandenunterricht statt, in dem sich die Jugendlichen mit den Grundlagen des christlichen Glaubens auseinander setzen. Ziel ist eine Begleitung auf ihrem eigenen Weg des Glaubens.
Die Gemeinschaft der Kirche erleben Konfirmandinnen und Konfirmanden zunächst vor allem in ihrer Gruppe. Dort können sie gute Gemeinschaftserfahrungen machen und auch Gestaltungsformen des Glaubens miteinander erproben. Sie sollen aber auch ihre eigene Kirchengemeinde kennenlernen. Deshalb werden sie ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten.
Genauere Informationen zur Organisation der Konfirmandenzeit und der Konfirmationen finden Sie hier:
Konfirmation in Uhingen
Konfirmation in Baiereck
Im Zusammenhang mit der Konfirmation ist die Feier des Abendmahls ein wichtiger Aspekt. In der besonderen Abendmahlsfeier mit ihren Familien und anderen Gemeindegliedern werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden als mündige Mitglieder der Gemeinde bestätigt und auf dem Weg ihres Glaubens gestärkt. Damit ist auch die Einladung ausgesprochen, immer wieder zum Tisch des Herrn zu gehen, um die Gemeinschaft mit Christus und untereinander zu erfahren.
In vielen Gemeinden – so auch bei uns - sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden schon während der Vorbereitungszeit zum Abendmahl der Gemeinde mit eingeladen. Dies hat zum Ziel, dass sie auf ganz natürliche Weise mit der Feier des Abendmahls vertraut werden.