Die Evangelische Kirchengemeinde Uhingen hat gegenwärtig ca. 5.300 Gemeindeglieder und umfasst alle Teile von Uhingen: neben dem Kerngebiet Uhingens die Ortschaften (Stadtteile) Diegelsberg, Baiereck, Nassach, Nassachmühle, Holzhausen und Sparwiesen.

Die Cäcilienkirche bildet das jahrhundertealte Zentrum. Hier findet seit 1534 ununterbrochen der evangelische Gottesdienst statt. Durch die in den 50er und 60er Jahren neu gebaute Dorfkirchen sind weitere Standorte entstanden, an denen das Gemeindeleben stattfindet. Allen Gemeindegliedern stehen die Angebote an allen Orten des Gemeindelebens offen.

Es gibt gegenwärtig drei Pfarrämter, die seit den 90er Jahren nach der Lage ihrer Seelsorgebezirke benannt sind: Mitte – Nord – Süd. Darüber hinaus ist ein Diakon in der Kirchengemeinde tätig.

Die Gemeinde hat ein zentrales Gemeindebüro. Es bietet den Gemeindegliedern eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen und sammelt und koordiniert die Termine der ganzen Gemeinde. Es ist im Pfarramt Mitte untergebracht, wie auch die Gemeinsame Kirchenpflege der Evangelischen Kirchengemeinden Uhingen und Faurndau.

Der Kirchengemeinderat besteht seit der letzen Wahl im Jahr 2013 aus 13 gewählten Kirchengemeinderätinnen und –räten, der Kirchenpflegerin, der Pfarrerin, den beiden Pfarrern und dem beratend teilnehmenden Diakon. Durch die Fusion mit der Kirchengemeinde Baiereck-Nassach sind noch weitere zwei Kirchengemeinderätinnen dazugekommen.

Insgesamt sind derzeit fast 400 Ehrenamtliche in der Gemeinde aktiv. Die Kirchengemeinde ist an Verflechtungen und Überschneidungen reich: Wenn es auch örtliche Schwerpunkte gibt, so werden Gruppen, Teams, Kreise und Chöre doch von allen Gemeindebereichen aus besucht.

Ein Gottesdienstsystem belebt einerseits die fünf evangelischen Kirchen und stärkt duch gemeinsame Gottesdienste die Einheit der Gemeinde. Zusätzlich zu den besonderen Zeiten des Kirchenjahres wird örtlich und zeitlich abwechselnd unter dem Motto „Kirche erleben: Besondere Sonntage“ monatlich ein Schwerpunkt gesetzt, einmal familienorientiert vormittags, einmal für interessierte Erwachsene am Abend. Die Gottesdienste werden von verschiedenen Teams vorbereitet.

Seit Jahren nimmt die Evangelische Kirchengemeinde langsam, aber kontinuierlich anGemeindegliedern ab. Dieser Prozess ist ganz überwiegend der demographischen Entwicklung geschuldet. Ohne eine Wende im Altersaufbau der Gesellschaft, wird dieser Prozess auch weiterhin die Kirchengemeinde nachhaltig verändern. So sind schon heute neue Überlegungen und Anstrengungen gefordert, um das Leben dieser großen Gemeinde in die Zukunft zu führen.

 

 

Aktuelle Meldungen aus der Landeskirche

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  • Jugendarbeit zukunftsfähig gestalten

    Für die im September beginnende Pilotphase des neuen Projektes „Kirche als lernende Gemeinschaft“ hat das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) Ilse-Dore Seidel beauftragt. Sie ist bisher Landesreferentin im CVJM Württemberg. Das Projekt soll drei Jahre laufen.

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  • Ein Geschenk an die Gesellschaft

    Die Zahl der Menschen, die sich in Chören und Posaunengruppen engagieren, ist enorm. Der Kirchenmusik in Württemberg scheint es ganz gut zu gehen. Das bestätigt auch der Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke im Interview mit Jens Schmitt.

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  • Gemeinsam die Menschenwürde schützen

    Ulrich Enders, bisher Gemeindepfarrer in Michelbach an der Bilz, übernimmt das Pfarramt für Polizei- und Notfallseelsorge im Bereich Nord der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Enders folgt Kirchenrätin Eva-Maria Agster nach, die am 26. September nach 16 Jahren auf dieser Stelle in den Ruhestand verabschiedet wird.

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